Meine Philosophie

Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann, und worüber zu schweigen doch unmöglich ist.
 

                                      

 

Das Wort Musik bedeutet uns soviel, weil Musik aus Leidenschaft und Gefühlen entsteht.

Ob Sie Mozart, Luis Armstrong oder AC/DC hören, Sie schreiben oder spielen Musik um Sich auszudrücken, und die schönste Musik entsteht wenn sie mit dem Herz gebildet wird.

> Dann wird die Musik zur Kunst <

Wenn Sie vor einer Hifi Kombination sitzen, wo alle Produkte die Fähigkeit haben Sie in die Musik zu führen um Ihnen die technischen Aspekte der Anlage vergessen zu lassen, dann ist es das, wofür Hifi wirklich stehen sollte.

Audiogeräte zu entwerfen, die Musik spielen, bedeutet die Innerlichkeit und das Gefühl der Musik einzufangen.

Wenn Sie die Beatles hören, dann konzentrieren Sie sich nicht auf das Gerät, sondern Sie hören der Musik zu.

Einige Firmen möchten Ihnen diese Erfahrung ermöglichen, welche Art von Musik Sie auch hören möchten.

Diese Firmen entwerfen Audiogeräte, bei denen das Hören Freude machen soll, da das Leben zu kurz für langweiliges Hifi ist.

Dieses Verständnis haben leider nicht alle Audiodesigner gleichermaßen. Viele haben die Musik vergessen und sich allein auf Transparenz, Soundstage, Details, Lösungen, Aussehen usw konzentriert.

Ich finde diese Aspekte auch wichtig, aber der wichtigste Aspekt sollte doch wohl immer die Musik sein !Oder ?

PS: Jeder Mensch hat seine eigene Hörergonomie und jede Manufaktur hat ihre eigene Klangphilosophie.

                                                 

Über Musik...oder über Technik ?

Kein vernünftiger Mensch fährt mit einem klapprigen Trabant und denkt dabei, er würde in einem Porsche sitzen

Kein Filmliebhaber würde sich einen guten Film auf einem viel zu kleinen Fernseher mit schlechtem Bild ansehen.

Bei den meisten Gebrauchsgegenständen wird deren optimale Funktionalität vor allen anderen Eigenschaften geschätzt.
Bei Geräten zur Musikwiedergabe scheinen andere Kriterien die ausschlaggebende Rolle zu spielen ? Eine Stereoanlage darf nur wenig kosten, allerlei Lämpchen müssen blinken, viele beeindruckende Regler sollen vorhanden sein und wenn alles schön kompakt ist, werden weitere Kompromisse hinsichtlich funktionalem Design und sachdienlichem Bedienungskomfort bereitwillig hingenommen.

Falls dann noch Musik rauskommt, ist der Mensch zufrieden...?

Was will ich sagen: Eine Hi-Fi-Anlage soll so gut, wie es nur geht, Musik wiedergeben können. Je nach Preisklasse hört sich das unterschiedlich an.

Wichtig ist, daß Emotionen transportiert werden.
Trotz modernster Technik scheint dieses musikalische Grunderfordernis nicht so leicht zu realisieren zu sein.
Die wenigsten Geräte der heutigen Generation sind dazu wirklich in der Lage.

Ob dies daran liegt, daß so viele funktionsfremde Spielereien, eine Art musikalischer Pseudokomfort, an den Geräten vorhanden ist ?

Soll damit eine hoher Preis begründet werden ?

Richtig ist, daß sich die Musiktechnik, soweit es geht, zurückhalten soll, denn sie ist nur Mittel zum Zweck.
Sobald bzw. solange beim Musikhören die Anlage meine Konzentration erfordert, mich ablenkt, macht selbiges über kurz oder lang keinen Spaß mehr.

Wer schon einmal eine gute Anlage gehört und genossen hat, weiß, wovon die Rede ist: Es ist nur die Musik vorhanden, pures Erleben des Eigentlichen, die Technik verschwindet gänzlich im Hintergrund.

Mittels solcher Hi-Fi-Technik ist es schnell hörbar, ob alte oder neue Aufnahmetechnik verwendet wurde.
Leider ist hier anzumerken, daß neue Aufnahmetechnik  selten für bessere
Aufnahmen steht.

Jetzt werden einige entrüstet ausrufen:Der Thomas spinnt. Insider wissen längst, welche
utopischen Geldsummen für Schallplatten aus den 50-er und 60-er Jahren bei Besitzerwechsel oder
beim Kauf gezahlt werden.

Wer schon einmal in den Genuß gekommen ist, diese alten Aufnahmen zu hören, kennt den Unterschied zu heutigen Musikaufnahmen allzugut. Es ist geradezu ein fatales Zeichen, daß Tontechniker der Gegenwart nicht im Stande sind, an die Qualität der früheren Musikaufnahmen anzuknüpfen. Wohlgemerkt, ich spreche von der frappierenden Autensität, die alten Tonaufnahmen eigen ist.

Die (vermeintlichen) Kriterien und Qualitätsmerkmale, welche heutzutage bei der Aufnahme und der Wiedergabetechnik zählen, sind ultratechnischer Natur. Das ist naiv und erschreckend zugleich. Die Musikalität einer Aufnahme, die feinen und feinsten Emotionen, das, was Musik im ureigensten ausmacht, bleibt auf der Strecke. Musik verkommt zum aufgepeppten Geräuschteppich oder zum belanglosen Gesäusel.

Früher hatte ein Tontechniker wenig technischen Spielraum. Mit zumeist drei Mikrophonen und drei Spuren auf der Bandmaschine waren alle Voraussetzungen erschöpft.

Der musikalische Klang wurde durch den Raum, die Wahl der Mikrophontypen sowie deren Aufstellung erreicht. Das Eingehen auf die Musiker, das vorbereitende Gespräch spielten eine große Rolle.

Heut ist ein Tontechniker ohne Computer kaum noch fähig, die vielen Regler und elektronischen Effekte an seinem Mischpult zu bedienen, geschweige denn zu beherrschen. Die Musiker müssen nicht mehr zusammen spielen, jeder erhält eine eigene Tonspur. Am Ende wird alles schön gemischt und es entsteht die technisch perfekte Musik...

Um ein derartiges Musikproduktionsverfahren zu rechtfertigen, mußten entsprechende Qualitätskriterien herhalten: Rauschabstand...Klirrverhalten...Dynamik usw. 

Alle diese Schlagworte sagen rein gar nichts über den Klang einer Musikaufnahme, es sei denn, Sie sind ein Kybernaut. Willkommen in der Zukunft?